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"So viel Kammermusik spielen wie möglich"
RN / von Beate Rottgardt
CAPPENBERG 20 international renommierte Musiker sind vom 7. bis 13. Juni zu Gast beim Musikfestival Schloss Cappenberg. Darunter zum ersten Mal dabei: Hornistin Zora Slokar. Sie sprach mit RN-Redakteurin Beate Rottgardt über das Spielen mit den Kammermusikpartnern und Feinfühligkeit beim Horn spielen.
Was haben Sie im Vorfeld schon vom Musikfestival Schloss Cappenberg gehört?
Zora Slokar: Ehrlich gesagt lasse ich mich überraschen, was auf mich zukommt. Ich habe natürlich vom Festival schon gehört und freue mich sehr, jetzt selbst mitzuwirken. Es sind phantastische Musiker dabei und ich bin überzeugt, es wird etwas ganz Besonderes.
Wie kamen sie und die künstlerische Leiterin Mirijam Contzen in Kontakt?
Zora Slokar: Leider hatte ich noch nie das Vergnügen, mit Mirijam Contzen zu spielen. Ich habe das Schubert-Oktett oft auf anderen Festivals gespielt und vielleicht wurde man so auf mich aufmerksam.
In welchen Konzerten werden Sie beim Festival zu hören sein?
Zora Slokar: Ich spiele die „Villanelle“ von Paul Dukas am 12. Juni im Konzert „Schloss Cappenberg virtuos!“ und das Schubert-Oktett beim Abschlusskonzert am 13. Juni.
Worauf freuen Sie sich besonders?
Zora Slokar: Ich freue mich sehr auf das Musizieren mit neuen wunderbaren Kammermusikpartnern. Das Schubert-Oktett ist eines meiner Lieblingsstücke, ich habe es schon so oft gespielt und jedesmal ist es einfach wieder etwas ganz Besonderes.
Verraten Sie uns etwas über Ihre beruflichen Pläne nach dem Festival?
Zora Slokar: Nach dem Festival werde ich wieder in die Schweiz reisen, wo ich lebe. Ich habe einige Kammermusik-Konzerte mit Partnern wie Heinz Holliger und Eduard Brunner und bin als Solo-Hornistin im Rundfunkorchester in Lugano tätig.
Gibt es einen „Traum-Auftrittsort“, an dem Sie gerne mal konzertieren würden?
Zora Slokar: Einen "Traum-Auftrittsort" in dem Sinne habe ich eigentlich nicht. Ich möchte einfach soviel Kammermusik spielen wie möglich. Denn diese Art von Musik liegt mir am meisten am Herzen und als Hornistin hat man in der Kammermusik auch immer eine ganz besondere Rolle. Man muss sehr feinfühlig und flexibel sein, um sich beispielsweise den naturgegeben leiseren Streichern optimal anzupassen, in der Klangfarbe sowie in der Dynamik. Als frühere Geigerin habe ich da vielleicht eine besondere Verbundenheit.






