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Schloss Cappenberg öffnet zum sechsten Mal seine Pforten
Lünen, 21.04.2011, Der Westen
In sieben Konzerten werden bedeutende Werke der Kammermusikliteratur in nur hier zu erlebenden Interpretationen präsentiert. Neben vertrauten Gästen wie Ulrich Eichenauer (Viola), den Cellisten Peter Hörr und Konstantin Heidrich sowie Ulrich Biersack (Flöte) sind auch zahlreiche Musikerinnen und Musiker in diesem Jahr erstmals in Cappenberg zu Gast, unter ihnen die ungarische Oboistin Szófia Magyar, der US-amerikanische Cellist Mark Kosover sowie der junge brasilianische Kontrabassist Gustavo d’Ippolito.
Nach zweijähriger Pause wieder zu Gast ist außerdem Herbert Schuch, der zu den international führenden Pianisten seiner Generation zählt.
Das umfangreiche Festivalprogramm schlägt traditionell einen Bogen von der Barockzeit bis in die Moderne. So können sich die Festivalbesucher u. a. im Eröffnungskonzert auf die 1902 entstandene Serenade für Streichtrio des ungarischen Komponisten Ernst von Dohnányi und das B-Dur Streichsextett, op. 18 von Johannes Brahms freuen.
International präsentiert sich Cappenberg mit einem Frankreich-Konzert (11. Juni). Hier werden u. a. die junge Harfenistin Sarah Christ sowie Mirijam Contzen und Herbert Schuch in Werken von Camille Saint-Saëns und Ernest Chausson solistisch zu erleben sein. Im Abschlusskonzert am 13. Juni schließlich erklingt neben dem monumentalen F-Dur-Oktett von Franz Schubert und einigen Johann Strauß-Walzern in der Bearbeitung von Arnold Schönberg auch das Klavierquartett von Gustav Mahler.
Das „Konzert in die Nacht“ (10. Juni) erlebt beim 6. Musikfestival Schloss Cappenberg ebenfalls eine Neuauflage. Darin erklingen neben kleineren Kammermusikwerken von Mozart, Corelli und Telemann die berühmten „Goldberg-Variationen“ von Johann Sebastian Bach, und zwar sowohl in der originalen Gestalt für Cembalo (Gregor Hollmann) als auch in einer Bearbeitung für Streichtrio. Den Beschluss dieses stimmungsvollen Nachtkonzertes in der Stiftskirche Schloss Cappenberg bildet das berühmte Adagietto aus der 5. Symphonie von Gustav Mahler.
Zu den weiteren Höhepunkten zählt ferner der große Festivaltag am Pfingstsonntag, beginnend mit einem Matineekonzert und gefolgt vom traditionellen Kinderkonzert am Nachmittag. Im abschließenden Abendkonzert dann präsentiert sich Cappenberg schlicht und einfach „virtuos“! Die traumhafte Parkanlage von Schloss Cappenberg lädt zu ausgiebigen Spaziergängen und Gesprächen zwischen den Konzerten ein. Der Kartenvorverkauf für das 6. Musikfestival Schloss Cappenberg beginnt am Montag, 2. Mai über: Tickets können online unter www.musikfestival-schloss-cappenberg.de oder per Ticket-Hotline: 0180 5040300 l rund um die Uhr (0,14 €/Minute Festnetz, max. 0,42 € aus allen Mobilfunknetzen) bestellt werden. Vorverkaufsstelle in Selm: FoKuS Selm, Willy-Brandt-Platz 2, (02592) 922-0.






